Javascript ist deaktiviert
Für eine vollständige Ansicht der Webseite muss Javascript aktiviert sein.
Eine Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten, befindet sich hier.

Erstnennung Wörths als Stadt 1291 "Ad oppidum meum Werde", d.h. "in meiner befestigten Stadt Wörth", so bestimmte am 8. August 1291 Gerlach von Breuberg.

„Geht man nach dem allgemeinen Tenor, war das ein „Fest, wie nie zuvor".

"Historischer Fund" titelte das Main Echo am 01.04.2016 in der Tageszeitung. Bei Ausgrabungsarbeiten in der Fahrrinne des Mains seien Reste eines antiken Schiffs zutage getreten. Dabei handele es sich Experten zufolge um ein 2000 Jahre altes Römerschiff. Seht selbst was die Stadt Wörth zusammen mit der Firma Bauer Baustoffe und der Feuerwehr Wörth an diesem historischen Datum aus dem Main geborgen haben.

Tatsächlich war es so, dass ursprünglich acht Türme die Stadt Wörth am Main zierten. Neben dem noch heute erhaltenen Tannenturm, Glockenturm der Wolfgangskirche, dem oberen Tor und dem Bergfrit gab es gegen Ende des Mittelalters und anfangs der Neuzeit noch den Lindenturm, der heute eher unter dem Namen Hexenturm bekannt ist sowie drei weitere Tortürme (Unteres Straßentor, Unteres Maintor und das obere Maintor). Zu sehen sind alle Türme auf einem Gemälde im Sitzungssaal des alten Rathauses (Bürgerhaus).

Es wird in Wörth erzählt, von der Burg, bzw. dem späteren Schloß, habe es einen unterirdischen Verbindungsweg zum Rathaus gegeben. Dieses Sagen-Bruchstück ist in mehreren Versionen erhalten; so ist beispielsweise auch von einem unterirdischen Gang die Rede, der das Schloß mit dem Gutshof oder gar mit der Klingenberger Burg verbunden haben soll.

Die Urpfarrkirche Wörths war St Martin. Diese Kirche gehörte zu einem frühmittelalterlichen Verwaltungs- und Missionszentrum an der Mündung des Breitenbachs in den Main. Als im 13. Jahrhundert die Stadt Wörth gegründet und planmäßig angelegt worden ist, kam die Martinskirche in eine abseitige Lage. Sie befand sich jetzt einige hundert Meter außerhalb der schützenden Wehranlagen der Stadt. Die Stadtherren wie auch die Gemeinde mussten deshalb ein Interesse daran haben, die "Kirche ins Dorf, d. h. in die Nähe der Bürgerhäuser innerhalb der Schutzmauer, zu bringen.

Der Schiffermast, vom Wörther Schifferverein l954 an der sog. Eisbreche errichtet, wird alljährlich an hohen Festtagen einer Vielzahl von Wimpeln und Flaggen geschmückt. Er symbolisiert die jahrhundertelange Tradition des Schifferstandes in Wörth und wird in diesem Jahr 62 Jahre alt.

Das Zeitalter der Eisenbahn bedeutete (auch) für den Untermain den Beginn eines neuen historischen Abschnitts. Die Eisenbahn bringt Industrie; sie verändert damit die Wirtschafts- und Sozialstruktur und das Raumgefüge von Grund auf.

Im benachbarten Trennfurt wirft man den Stee in den Mee, in Wörth dagegen den Staa und den Maa. Auch in der Alltagssprache wird also deutlich, das es Besonderheiten, Eigentümlichkeiten in der Verwendung und Aussprache von (Wörther) Wörtern gibt. Natürlich gibt es keinen eigenen Wörther Dialekt. Es gibt nur ganz wenige Begriffe, die ausgesprochen ortstypisch sind

Festakt ist am Samstag, den 10. September 2016 um 19:00 Uhr im Museum. Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich eingeladen! Der "Nachtwächter" Helmut Hart brachte die Einweihung des Museums am 29.06.1991 mit folgenden Worten offiziell zur Sprache:

Der Mittelpunkt des Rathauses, der Sitzungssaal, wurde bei der Renovierung um 1900 vollständig erneuert.

Die Bürgerhäuser standen längst im neuen Stadtteil (Zuschüsse gab es ja nur bis Ende 1885), die neue Schule war seit 1885 fertig; das Pfarrhaus war - nach längeren Differenzen zwischen Pfarrhaus und Rathaus - verlegt worden. Jetzt fehlte nur noch die Kirche. Aber: Wenn es schon bei der Errichtung des Pfarrhauses langjährige Auseinandersetzungen gegeben hat, war nicht von vorneherein eine ablehnende Einstellung des Magistrats zu erwarten? Waren Stadt und Bürger nicht ohnehin schon überfordert? Konnte denn einer Gemeinde, die in wenigen Jahren Schulhausneubau, Armenhaus, Straßenbau und Kanalisation im neuen Stadtteil zu verkraften hatte, auch noch zugemutet werden, eine neue Kirche zu finanzieren?

Top