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Die Stadt wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts von den Herren von Breuberg unter der Oberherrschaft der Erzbischöfe von Mainz am heutigen Standort neu gegründet. Im Jahr 1291 wird sie erstmals urkundlich als Stadt "Werde" erwähnt.

Gerlach von Breuberg nennt Wörth "meum oppidum", dh. "meine Stadt".

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Gerlach und Arrosius von Breuberg bekräftigen ihre Lehensverpflichtungen in "burg und stad zu dem werde" gegenüber dem Mainzer Erzbischof

1407 - Früheste Erwähnung der Mittleren Mühle (Fritz von Erlenbach)

1426 - Ein Breuberger Güterverzeichnis (Urbar) wird angelegt. Erwähnung der alten Mühle bei St. Martin und von zwei Wörther Wirten.

Stadtmauer und Türme werden in der Regierungszeit Dietrichs von Erbach in Stein aufgeführt. Das Wappenbild am Oberen Tor erinnert daran.

Verlegung der Maintalstraße, die nun direkt an der Stadt vorbeiführt (Bisher: Römerstraße, die an der (heutigen) oberen Odenwaldstraße auf die sogenannte Scheitgasse stieß).

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Der Kreuzaltar, der am rechten Seitenaltar der Nikolauskirche zu sehen ist, wird geschaffen - Auftraggeber ist Graf Philipp von Hanau für die Magdalenenkirche in Hanau.

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Albrecht Dürrer erwähnt in der Beschreibung seiner Reise in die Niederlande, daß er (mit dem Schiff) an Wörth vorbeifuhr.

Der sogenannte Markgrafenkrieg. Herzog Moritz von Sachsen und Markgraf Christoph von Oldenburg ziehen plündernd und zerstörend durch das Maintal. Das alte Schloß in Aschaffenburg wie die Burg in Miltenberg werden Opfer der Flammen. Viele Zerstörungen auch in Wörth, u.a. werden das Schloß, die Kirche, das Pfarrhaus und die Adelshöfe zerstört.

Um 1560 baut Diedrich von Hattstein die ursprünglich nach ihm benannte "Hattsteinmühle" (=äußere Mühle), die als Konkurrenz zur mittleren Mühle mit ihren alten Breuberger Vorrechten konzipiert war.

Katharina von Hattstein (Diedrichs Tochter) heiratet Franziskus von Kronberg, der nun Stadtherr wird (1573 erstmals belegt). Das Hochzeitswappen ziert das Portal des historischen Rathauses.

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Der Vorgängerbau des heutigen "Alten Rathauses" wurde 1599 abgerissen und bis 1601 von einem Neubau ersetzt. Neben der Funktion als Markthalle, wo sich auch die Längen- und Gewichtsmaße befanden, die für die Bürger verbindlich waren, war das Rathaus Treffpunkt für Rats- und Bürgerversammlungen. Dort waren auch das Gericht und ein Gefängnis untergebracht.

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Der 30 Jährige Krieg beginnt. Pfarrer Johann Keller bringt 1623 die Kirchengeräte per Schiff wegen der Kriegsgefahr in die Kellerei Klingenberg. November 1631 beginnt für die Stadt der "Große Krieg"; Zerstörungen und Pest ist die Folge.

Zuzug neuer Bürger in die weitgehend entvölkerte Stadt. Begin der Schiffbautradition der Werft Schellenberger.

1658 wird ein Güter- und Schuldbuch angelegt (es wird praktisch nach dem großen Krieg "Inventur" gemacht; wem gehört was?) Reparatur der Stadttore.

Statistik der Kellerei Klingenberg: Wörth hat 215 Einwohner, 57 gebaute, 110 ungebaute "Herdstätten"

Das Gasthaus "Zum Löwen" an der Landstraße wird gebaut (eines der ersten Häuser ausserhalb der Stadtmauer). Heute befindet sich an dieser Stelle die Sparkasse Wörth.

Die Wendelinuskapelle wird gebaut.

Das "Pförtchen" wird gerodet und landwirtschaftlich genutzt.

1782 hat Wörth erstmals mehr als 1000 Einwohner.

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29. Februar - Die Stadt wurde überflutet, und die Anzahl der Bewohner reduzierte sich im Folgejahr um 112 Einwohner.

Noch höher wie im Jahr 1784 stand das Hochwasser von 1682. Von diesem Hochwasser fehlt jedoch die Höhenmarkierung.

Die Französische Revolution beginnt.

Abbruch der St. Martinskirche bis auf den noch erhaltenen Chor.

Neue Bauordnung der Regierung in Mainz schreibt vor, daß das untere Stockwerk der Häuser aus Stein gebaut werden muß.

Die Revolutionskriege haben 1796 auch in und um Wörth erste Auswirkungen.

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1806 Juli: Wörth gehört zu Baden.

1806 Oktober: Wörth gehört zu Hessen.

1816 Wörth gehört zum Königreich Bayern

Gründliche Innenrenovierung der St. Wolfgangskirche. Neue Glocken werden installiert.

1832 wird erstmals in Wörth eine Apotheke eröffnet.

Die Cholera grassiert in der Stadt (bis 1833)

Hungerjahre wegen Mißernte!

1845 Hochwasser 7,90m über normal.

1847 Im Rathaus Wörth wird eine "Suppenanstalt" eingerichtet

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Hofgutpächter Georg Karb und Postexpeditor Jakob Zengel pachten das Schloßgebäude für industrielle Zwecke. Das dort errichtete Sägewerk arbeitete mit einer Schneide-Dampfmaschine.

1869 wurde das "Sägewerk und Zigarrenformen-Fabrik" beim Amtsgericht Aschaffenburg angemeldet.

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1870/71 wurde das Kriegerdenkmal (Frankreichkrieg 1866) auf dem Marktplatz errichtet. Die Löwenfigur schaut nach Westen.

Inschrift "Der Veteranen und Kriegerverein seinen Kameraden"

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Eröffnung der Bahnlinie Aschaffenburg - Miltenberg.

Der Bahnhof Wörth wird in Betrieb genommen und dient ebenfalls als neue Postagentur.

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Entstehung von "Neu-Wörth" jenseitz der Landstraße.

Abbruch von 116 Häusern und des Hexenturms in Altwörth.

1883 - 1885 Errichtung von 119 neuen Häusern

Der größte Teil der Neustadt wurde 1885 fertiggestellt. Den Abschluß bildete 1897/98 die Nikolauskirche. Als aus Aschaffenburg der Fotograf Josef Wacker angereist kam, ruhte die Arbeit, und die Bauleute gingen vor dem halbfertigen Werk in Positur.

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Am Kirchweihsonntag brennt erstmals elektrisches Licht in den Bürgerhäusern.

Ein heftiges Erdbeben bringt Unruhe in die Stadt.

Prinzregent Luitpold fährt mit dem Auto an Wörth vorbei.

Die Stadtverwaltung erhält 1912 ein Telefon

Der erste Weltkrieg beginnt.

Aus Wörth am Main werden 131 Männer bis Ende des Jahres einberufen. Darunter viele Arbeiter der Werft Zipprich die daraufhin ihre Arbeit einstellen musste.

1915 weitere Einberufungen; Beschlagnahmungen, Knappheit an Benzin, Petrolium und Lebensmitteln.

Abb. von 1916 - Kettenschlepper der Firma Mainkette AG

Übersiedlung der Schellenberger Werft auf das Erlenbacher Ufer und Gründung der Bayerischen Schiffbaugesellschaft.

1 Pfund Schwarzbrot kostet 3,3 Millionen Mark; Notgeld wird gedruckt

1925 beträgt die Einwohnerzahl Wörths ca. um die 2000 Einwohner.

Erbaut auf der Schiffswerft in Erlenbach.

Währungsreform in der Bundesrepublik Deutschland. Jeder Bürger erhält 40 DM Kopfgeld.

1. Januar 1951 - Wörth zählt 3163 Einwohner

Der Schiffermast am Mainufer wird vom Schifferverein im Rahmen eines Festes eingeweiht.

Auf der Bahnlinie Aschaffenburg - Miltenberg fahren erstmals Schienenbusse

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Die neuen Glocken für die St. Nikolauskirche werden feierlich geweiht.

Nikolausglocke, Wolfgangsglocke, Marienglocke, Martinsglocke, Josefsglocke

Alle fünf Glocken wurden von der Firma F. W. Schilling, Heidelberg, gegossen.

13. Oktober 1969 - Das erste städtische Amtsblatt erscheint.

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März - Die letzte Stadtratssitzung findet im Alten Rathaus statt.

Einweihung des neuen Rathauses (ehem. Schule in "Neuwörth")

Einweihung des Feuerwehrgerätehauses im Rahmen des Festes anläßlichdes 100-jährigen Bestehens der Freiw. Feuerwehr.

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Die Stadtbibliothek (unter dem Pfarrsaal) wird eröffnet.

Der Pfarrer-Josef-Kerber-Saal wird eingeweiht (Träger: katholische Pfarrgemeinde).

12. November 1986 - Renovierung der St. Wolfgangskirche (86-91); dabei wird das Grab des Stadtherren Dietrich von Hattstein (gest. 1569) und das Grab von Pfarrer Zöller (gest. 1688) gefunden.

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Das fertiggestellte "Schifffahrts und Schiffbaumuseum" in der ehemaligen St. Wolfgangskirche wird eröffnet.

Die Breitenbachbrücke (Höhe 28m) wird gebaut.

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September 1998

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Am 16. Juni 2006 wurde die Städtepartnerschaft mit Honfleur offiziell begründet. Am 29. April 2007 erfolgte die Gegenunterzeichnung der Partnerschaftsurkunde im Wörther Schiffahrtsmuseum.

Honfleur liegt an der Seinemündung in der Normandie im Departement Calvados / Frankreich.

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Eine kleine Reise von 1291 bis in die heutige Zeit.

Alle o.g. Daten wurden den Wörther Chroniken entnommen, geschrieben von Dr. Werner Trost. Bilder aus dem Stadtarchiv und © 2015 bis 2016 von E. und S. Weber.

Herr Dr. Trost hat sich der Aufarbeitung der Geschichte verschrieben und bereits viele Aufsätze nach umfangreichen Recherchen über wichtige örtliche Themenbereiche zusammengestellt und veröffentlicht. Diese zum Teil publizierten Arbeiten wurden in 4 Bänden der "Wörther Chronik" zusammen gefaßt. Dankenswerterweise hatte sich der Bürgerverein Wörth die Herausgabe dieser Chroniken zur Aufgabe gemacht, um den Bürgern von Wörth noch intensiver als bisher die Zusammenhänge der Geschichte ihrer Heimatstadt zu vermitteln.

Erwerben kann man die Chroniken bei der
Stadtverwaltung Wörth a. Main, Luxburgstr. 10, 63939 Wörth a. Main

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